Test: Cast Antagonist & Protagonist – die Underdogs?
Lesezeit: 8 Minuten
Reifen gibt es nicht nur von den bekannten Big Playern. Abseits des Mainstreams tummeln sich einige Marken, die viele Mountainbiker vermutlich noch gar nicht auf dem Schirm haben. Eine davon ist Cast. Gemeinsam mit Pirelli hat die Marke neue Gravity-Pneus entwickelt. Pirelli kennt man – und auch die Namen hinter Cast dürften vielen ein Begriff sein: Greg Minnaar, Danny MacAskill, Fabio Wibmer und weitere bekannte Gesichter der MTB‑Szene. Gerade Greg Minnaar bringt jahrelange Erfahrung und enormes Know-how aus dem Downhill-Rennsport mit. Grund genug, die neuen Cast-Reifen genauer unter die Lupe zu nehmen. Im grobstolligen Segment umfasst das Portfolio zwei Modelle: Antagonist und Protagonist.
Doch wie unterscheiden sich die beiden Reifen, welche technischen Besonderheiten stecken dahinter und für welchen Einsatzzweck sind sie gedacht? Wir schauen uns die beiden Modelle im Detail an.
Historie & Story
Cast ist eine unabhängige Mountainbike-Marke, hinter der ein internationales Team aus Fahrern, Ingenieuren und Designern steht. Gemeinsam mit Elite-Athleten entwickelt das Unternehmen Reifen und Komponenten primär für die Gravity-Disziplinen. Auf der Cast-Webseite findet man aktuell drei Modelle: zwei mit groben Stollen und einen 24-Zoll-Trial-Reifen.
Die zwei Reifen fürs Grobe hören auf die Namen Antagonist und Protagonist. Sie wurden im August 2025 vorgestellt. Die ideale Gummimischung soll hier eine zentrale Rolle spielen. Dafür arbeitet die Marke mit Pirelli zusammen. Die technische Partnerschaft ermöglicht Cast den Zugriff auf die Gummitechnologien und Mischungen der Motor- und Radsport-Experten sowie auf deren Labore und Testeinrichtungen in Mailand.
Zusammen mit Pirellis Entwicklungsabteilungen schuf Cast die Protagonist- und Antagonist-Gravity-Reifen.
Warum ausgerechnet die Gummimischung? Selbst das ausgefeilteste Reifenprofil kann sein Potenzial nur dann ausspielen, wenn das Gummi den Untergrund entsprechend greifen kann. Gerade im Gravity-Bereich, in dem hohe Kurvenkräfte, harte Bremsmanöver und wiederholte Schläge zusammenkommen, ist die Abstimmung zwischen Profil, Karkasse und Compound entscheidend.
Cast setzt deshalb auf die sogenannte SmartEvo-DH‑Mischung. Sie wurde laut Hersteller speziell für Enduro- und Downhill-Rennen entwickelt und stammt aus der Zusammenarbeit mit Pirellis Motorsport-Team. Die Verbindung aus motorsporterprobter Gummitechnologie und Casts eigener Ausrichtung auf den Mountainbike-Einsatz soll die Grundlage für zwei leistungsorientierte Gravity-Reifen bilden.
Dabei verfolgen die beiden Modelle unterschiedliche Ansätze: Der Antagonist soll mit einem engmaschigen Stollenprofil und einer großen Auflagefläche besonders berechenbaren Grip sowie überzeugende Bremstraktion liefern. Der Protagonist setzt dagegen auf ein V-förmiges Profil und großzügige Zwischenräume zwischen den Stollen, um maximalen Grip, präzises Feedback in Schräglage und eine gute Selbstreinigung zu kombinieren.
Dass diese Aufteilung auch als Kombination gedacht ist, zeigt ein prominentes Beispiel: Danny MacAskill fährt den Protagonist am Vorderrad und den Antagonist am Hinterrad. Das verdeutlicht die unterschiedlichen Profilkonzepte. Auf Empfehlung von Cast haben wir uns diese Kombi an unsere Testbikes geschnallt.
Cast-Empfehlung: Protagonist am Vorderrad | Antagonist am Hinterrad
Cast Protagonist
Das V‑förmige Profil ist auf maximalen Grip und Kurvensicherheit ausgelegt. Die Profilgestaltung soll geschmeidige Richtungswechsel ermöglichen und je nach Schräglage unterschiedlich viel Unterstützung aufbauen.
Das ist vor allem für Fahrer interessant, die in Kurven nicht nur möglichst viel Grip, sondern auch ein nachvollziehbares Feedback vom Vorderreifen erwarten. Ein Reifen sollte idealerweise vermitteln, wie viel Grip-Reserve noch vorhanden ist und wie sich der Übergang zwischen Lauffläche und Seitenkante anfühlt. Cast verspricht mit dem Protagonist genau diese Rückmeldung: Das Profil soll präzise spürbar machen, wie viel Grip beim Kurvenfahren noch verfügbar ist – und dadurch das Vertrauen stärken, sich näher an die Grenzen heranzutasten.
Ein weiteres Merkmal sind die großzügigen Abstände zwischen den Stollen. Sie sollen dafür sorgen, dass sich die Profilblöcke besser in den Untergrund eingraben können. Gleichzeitig bieten die Zwischenräume dem Reifen die Möglichkeit, Schlamm aus dem Profil abzutransportieren. Der Protagonist ist deshalb laut Hersteller nicht ausschließlich für trockene Bedingungen gedacht, sondern auch für wechselhafte Untergründe ausgelegt.
Auch hier kommt allein der auf Enduro und Downhill abgestimmte SmartEvo DH-Compound zum Einsatz.
Ein wesentlicher Unterschied zum Antagonist liegt in der Auswahl der Karkassen. Der Protagonist ist in zwei Varianten erhältlich: DualWall und HardWall. DualWall ist mit zwei 120-TPI-Lagen die robustere Konstruktion für den Enduro- und Downhill-Einsatz. Das HardWall-Casing setzt dagegen auf eine einlagige 60-TPI-Karkasse mit einer Schutz-Einlage von Wulst zu Wulst. Sie soll Gewicht sparen und zugleich einen ausgewogenen Kompromiss aus Nachgiebigkeit und Schutz bieten.
DualWall ist mit zwei 120-TPI-Lagen die robustere Konstruktion.
Das HardWall-Casing setzt dagegen auf eine einlagige 60-TPI-Karkasse mit zusätzlicher Schutz-Einlage von Wulst zu Wulst.
Mit 1.310 Gramm in DualWall-Ausführung ist der Protagonist geringfügig schwerer als der Antagonist in 29 Zoll. Die HardWall-Version kommt auf 1.190 Gramm und ist damit die leichtere Alternative. Wer einen vielseitigen Gravity-Reifen mit stärkerem Fokus auf Kurvengrip und variable Bedingungen sucht, kann so zwischen einer robusteren und einer leichteren Ausführung wählen.
In der Eigenmessung kommen wir bei der 29"-Version sogar auf 1.268 g.
Der Protagonist ist aktuell ausschließlich in 29 × 2,4 Zoll gelistet. Zusammen mit der Ausrichtung auf wechselhafte Böden und der Wahl zwischen zwei Karkassen lässt er sich sowohl für anspruchsvolle Enduro-Trails als auch für den Downhill-Einsatz einordnen.
Cast Protagonist – Technische Details
Einsatzbereich: Enduro / Downhill
Größen: 29"
Breiten: 2,4"
Karkassen: DualWall zwei Karkassenlagen mit 120 TPI / HardWall eine Lage mit 60 TPI plus Wulst-zu-Wulst-Einlage
Bauweisen: Diagonal
Compounds: SmartEvo DH
Verfügbarkeit: Bereits erhältlich
Gewicht (Herstellerangaben): 1.310 g (DualWall) / 1.190 g (HardWall), jeweils 29" × 2,4"
Gewicht (Testpilot-Messung): 1.268 g (29" × 2,4" DualWall)
Preis: 89,90 €
Cast Antagonist
Der Antagonist ist dagegen für Fahrer gedacht, die sich einen berechenbaren Reifen mit einer Balance aus gutem Rollverhalten und überzeugender Bremskontrolle wünschen. Cast legt den Schwerpunkt auf Kurvenstabilität, gleichmäßigen Halt bei unterschiedlichen Schräglagen und eine hohe Traktion auf trockenen bis gemischten Böden. Cast baut die Reifen entgegen dem Radial-Trend.
Auffällig ist das relativ eng angeordnete Stollenprofil, das zusammen mit den freiliegenden Seitenkanten ein direktes Bremsverhalten ermöglichen soll. Die große Auflagefläche verspricht zugleich viel Grip und gleichmäßigen Halt in Schräglage. Damit zielt Cast auf einen Reifen, der vor allem auf trockenen und gemischten Trails seine Stärken ausspielt: Er soll auf hartem Untergrund schnell rollen, beim Bremsen kräftig zupacken und auch in schnellen Kurven ein hohes Maß an Sicherheit vermitteln.
Für die Gummimischung kommt SmartEvo DH zum Einsatz. Cast beschreibt sie als speziell für Enduro und Downhill entwickelte Mischung aus der Zusammenarbeit mit Pirellis Motorsport-Team. Konkrete Härtewerte oder eine weiter aufgeschlüsselte Compound-Zusammensetzung veröffentlicht der Hersteller nicht.
Auch bei der Karkasse setzt Cast auf eine robuste Auslegung: Der Antagonist wird ausschließlich mit der DualWall-Konstruktion angeboten, die der Hersteller mit zwei 120-TPI-Karkassenlagen als besonders robuste Enduro-/Downhill-Karkasse einordnet. Tubeless Ready ohnehin. Das soll eine belastbare Grundlage für den Einsatz auf anspruchsvollen Trails schaffen.
Mit 1.300 Gramm in 29 Zoll und 1.250 Gramm in 27,5 Zoll bewegt sich der Antagonist in einem Bereich, der klar auf den Gravity-Einsatz ausgerichtet ist.
In der Eigenmessung kommen wir bei der 29"-Version sogar auf 1.257 g.
Cast Antagonist – Technische Details
Einsatzbereich: Enduro / Downhill / Bikepark
Größen: 27,5" und 29"
Breiten: 2,4"
Karkassen: DualWall – zwei Karkassenlagen mit 120 TPI
Bauweisen: Diagonal
Compounds: SmartEvo DH
Verfügbarkeit: Bereits erhältlich
Gewicht (Herstellerangaben): 1.300 g (29" × 2,4") / 1.250 g (27,5" × 2,4")
Gewicht (Testpilot-Messung): 1.257 g (29" × 2,4")
Preis: 89,90 €
Alle Cast-Versionen im Überblick
| Modell | Größe | Compound | Casing | Gewicht (Hersteller) | UVP |
|---|---|---|---|---|---|
| Antagonist | 29" x 2,4" | SmartEvo DH | DualWall | 1.300 g | 89,90 € |
| Antagonist | 27,5" x 2,4" | SmartEvo DH | DualWall | 1.250 g | 89,90 € |
| Protagonist | 29" x 2,4" | SmartEvo DH | DualWall | 1.310 g | 89,90 € |
| Protagonist | 29" x 2,4" | SmartEvo DH | HardWall | 1.190 g | 89,90 € |
Auf dem Trail
Anhand der Specs erkennt man schnell, dass sich Cast auf den Gravity-Einsatz fokussiert. Dass sie den Antagonist primär am Hinterrad sehen, verraten ebenfalls die Ausstattungsvarianten: Ihn gibt es nur in der robustesten DualWall-Karkasse und als einzigen Reifen auch in 27,5" für ein Mullet-Setup. Den Protagonist gibt es hingegen als reine 29"-Variante, dafür aber neben dem DualWall- auch mit dem leichteren HardWall-Casing – für eine leichtere Front am Enduro-Bike oder nicht ganz so schwere/aggressive Downhiller.
Wir folgten Casts Empfehlung und montierten den Antagonist am Heck und den Protagonist an der Front. Beide in 29" und mit DualWall-Karkasse.
Um die Bandbreite der Cast-Reifen zu erproben, nahmen wir ihn auf flowigeren Trails im Spessart, bei steinigen Bedingungen in San Remo bis hin zu Bikepark-Laps in Lac Blanc in die Mangel.
Uphill
Dieses Jahr war bei Testpilot von vielen Reifentests geprägt. Durch die Bank scheint bei jedem Hersteller alles immer breiter zu werden und am oberen Grip-Ende wird ebenfalls weiter expandiert. Wo platziert sich hier Cast mit einem eher schmaleren Querschnitt und ohne Radial? Erstaunlich stark beim Vortrieb! Auch wenn wir die DualWall-Version im Test hatten, so waren die Bikes mit Cast angenehm leichtfüßig im Uphill.
Insbesondere der niedriger und kleinstollig bestückte Hinterreifen Antagonist machte den Uphill über den Forstweg zu einer willkommenen Abwechslung gegenüber den breiten und ultragriffigen Versionen der Mitbewerber. Wer allerdings über Trails nach oben fährt, kommt mit dem Antagonist in schmierigen und losen Bedingungen an die Grenzen. Hier kommt nämlich die Ausgleichszahlung für das gute Rollverhalten.
Man kann den Luftdruck etwas nach unten korrigieren für mehr Grip. Jeder sollte für sich entscheiden ab wann der Rollwiederstand dann zu stark erhöht wird. Je nach Fahrergewicht bleibt die zusätzliche Walkarbeit aber im Rahmen.
Downhill
Schnell und kraftsparend konnte man sich seine Tiefenmeter verdienen. Waren Protagonist und Antagonist ebenso schnell und sicher bergab? Wer von den aktuellen Speerspitzen beim Grip auf Cast wechselt, hat eine kleine Lernkurve vor sich. Denn hier brachen beide Reifen zunächst früher, aber dennoch kontrolliert aus. Musste man sich also mit generell weniger Grip zufriedengeben? Nicht unbedingt. Die im Vergleich schmal wirkenden Reifen täuschten das Auge und suggerierten, dass sie eher für den Traileinsatz prädestiniert sein könnten. Das Blatt wendete sich aber, wenn man den Luftdruck nach unten korrigiert. Mehr Grip und deutlich mehr Dämpfung waren die Folge.
Wo lagen die Limits? Auf steindurchsetzten Trails mit scharfen Kanten musste man, wie mit allen Reifen, abwägen. Im direkten Vergleich mit dem neuesten Maxxis DHX DH-Casing oder dem Schwalbe Gravity Pro-Casing lagen die Drücke etwas höher. Während Yannick die beiden Konkurrenz-Reifen mit 1,3 bar vorn und 1,55 bar hinten fahren konnte, war bei der Cast-Kombi bei 1,55/1,75 bar Schluss. Mit diesem Setup gab es gelegentlich Rückmeldung von der Felge – jedoch ohne Defekt am Felgenhorn oder durchstochene Seitenwände.
Generell boten die Cast-Reifen trotz DualWall ein anderes Fahrgefühl als die Gravity-Reifen der großen Reifenplayer. Spritzig. Direkt. Und trotzdem griffig. Der schlankere Gewichtsunterschied war spürbar. Beide Cast-Reifen lagen knapp unter 1.300 Gramm je Stück. Maxxis und Schwalbe zwischen 1.450 g und 1.540 g.
Maxxis vs. Schwalbe vs. Cast. Gleicher Luftdruck. Die Underdogs preschten voran. Pushen durch Anlieger und Wellen? Abziehen an Kanten? Das Hinterrad mit etwas Nachdruck durch den Anlieger drücken? Mit dem Antagonisten und Protagonisten ein Kinderspiel. Vergleichbar mit der höheren Agilität an einem Trail-Bike vs. einem Downhill-Bike. Dennoch vermittelten die Reifen viel Sicherheit. Zu Beginn zögerte man zwar etwas mehr, da der Komfort und die Dämpfung nicht so hoch waren wie bei den Platzhirschen. Doch von Lap zu Lap steigerten sich das Vertrauen und somit die Geschwindigkeit.
Auch wenn das Profil des Protagonisten am Vorderrad weniger aggressiv wirkte als das einer Magic Mary oder eines DHX, generierte der SmartEvo DH-Compound ausreichend Grip, der auch in langen Bikepark-Tagen nicht abreißen wollte. Den Antagonisten konnte man aufgrund seines geschlossenen Profils leichter dazu zwingen – was für Fahrfreude und Gejohle der Hintermänner sorgte. Das besagte Ausbrechen passierte jedoch berechenbar. Hier möchten wir den gut kontrollierbaren Übergang in den Grenzbereich hervorheben.
Sollte man den Cast Protagonist und Antagonist also mit den Trail-Casings der Mitbewerber vergleichen? Das wäre nicht richtig, denn der Pannenschutz ist ausreichend hoch genauer gesagt höher als an den meisten Trail/Enduro-Casings. Damit platziert er sich in einem spannenden Segment. Man kann sich hier die Abfahrten leichter selbst erarbeiten, ohne bergab auf Grip und Durchschlagsschutz auf Downhill-Level zu verzichten.
Von steinigen Trails in San Remo …
…bis hin zu Jumps auf den Kratertrails.
Fazit
Während andere Hersteller den Hauptfokus auf Dämpfung und Komfort legen, bestechen die Cast-Reifen durch Spritzigkeit und Vortrieb. Das spart Kraftreservern. Durch die herkömmliche Diagonal-Bauweise, bekommt man ausreichend Stabilität und selbst bei einem Durchschlag punktet die DualWall-Karkasse mit ordentlichem Pannenschutz. Damit eignen sich der Antagonist und der Protagonist hervorragend für aktive Enduro-, DH- und Bikepark-Fahrer, die leichtfüßiges und verspieltes Fahren lieben und nicht nur stumpf runterprügeln wollen.
Mit dem Antagonist und dem Protagonist verfolgt Cast zwei unterschiedliche Profilkonzepte innerhalb ihrer Gravity-Reifenfamilie. Der Antagonist setzt auf engstehende Stollen, eine große Auflagefläche und ein berechenbares Fahrverhalten bei trockenen bis gemischten Bedingungen. Der Protagonist bietet mit seinem V-förmigen Profil und den größeren Stollenabständen den höheren Kurvensupport.
Die Kombi aus beiden sehen wir hier ideal: den Protagonist, für viel Grip am Vorderrad, und den Antagonist, für einen geringeren Rollwiderstand sowie kontrollierte Drifts am Hinterrad. Bei feuchteren Bedingungen könnten wir uns den Protagonist an beiden Laufrädern gut vorstellen. Wer am Trail-Bike eine sichere Karkasse, gleichzeitig aber auch ein schnelles Profil sucht, könnte mit dem Antagonist an Front und Heck glücklich werden.
DU WILLST MEHR TESTS?
Autor – JENS STAUDT
Größe: 191 cm
Gewicht: 105 kg
Fahrstil: Mit seinem Race-Hintergrund sind die Linien geplant, auch wenn es mal rumpelt. Wenn möglich, werden Passagen übersprungen. Die ganze Breite eines Trails sollte man nutzen. Andere würden sagen – kompromisslos.
Motivation: Ein Produkt sollte sorgenfrei und möglichst lange funktionieren. Wenn man weniger schrauben muss, kann man mehr fahren. Er bastelt gerne und schaut, wie das Bike noch optimiert werden kann.

