Propain EKANO 3 AL Enduro vs. Sresh SL

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Die Bike-Welt ist in heller Aufregung. Eine neue Ära der Leistung begann mit der Vorstellung des Avinox M2S. Wie würden Bikehersteller mit diesem Motor umgehen? Welcher Einsatzbereich passt? Propain stürzte sich direkt ins kalte Wasser des High-Power-E-Mountainbikings. Aber sie taten es auf ihre eigene Art, denn das Nachmachen von den andern war noch nie ihre Stärke. Anstatt alles auf eine Karte und ein enges Anwenderprofil zu setzen, vereinte man zwei unterschiedliche Philosophien in einem Rahmen und der EKANO Plattform. Doch damit nicht genug. Denn es gibt noch ein drittes Bike aus dem Portfolio, das hier noch ein Wörtchen mitreden möchte.

Kommen wir zur Sache: Auf der einen Seite steht das Propain EKANO 3 AL – anpassbar als vollwertiges Enduro fürs Grobe oder mit reduziertem Federweg und leichteren Teilen für mehr Traileinschlag, Aluminium only. Forstwege sind ab jetzt deine Liftschneise. Auf der anderen: das Propain SRESH SL – ein Carbon-Leichtgewicht mit sanftem Mittelmotor, bei dem man ganz vergisst, dass man auf einem E-Bike sitzt.

Drei Bike. Zwei anpassbare rahmen. Eine Marke. Am Ende drei Bikes die irgendwie ähnlich aber auch komplett unterschiedlich sind.

Wir fragten uns: Sind Mid-Power-Bikes überhaupt noch zeitgemäß, wo es jetzt die 1300‑Watt-Monster gibt? Um diese Frage zu beantworten, haben wir viel getestet, viele Fragen gestellt, kamen überrascht von Fahrten zurück und haben in den letzten Wochen eine Menge dazugelernt.

Hinweis: Das hier ist kein gewöhnlicher Bike-Test, sondern ein tiefgehender Blick auf drei grundverschiedene Bikes, zwei Motorsysteme – und darauf, welches Bike zu deinen individuellen E-MTB-Vorlieben passt. Wenn du wirklich verstehen willst, wie sich das Propain EKANO Enduro, das EKANO Trail und das SRESH SL unterscheiden, nimm dir Zeit für diesen Deep Dive. Zur ausführlichen textlichen Analyse kommen ein Longform-Video mit intensiven Gesprächen und exklusivem Behind-the-Scenes-Material. Für das komplette Bild: Artikel lesen, Video anschauen – und die Varianten und deren Einsatzbereich wirklich verstehen.

Die Eckdaten – Gleich und doch anders?

Bevor wir uns in den Dreck und die Details zum Fahrgefühl stürzen, werfen wir einen Blick auf die Zahlen. Am Ende sind wir dann doch typisch deutsch und brauchen die Eckdaten. Und schon hier wartete die erste Überraschung: Bei einigen Zahlen, insbesondere der Geometrie, liegen das EKANO 3 AL und das SRESH SL näher beieinander, als man denkt.

Das EKANO 3 AL ist Propains Full-Power-E-Enduro. Verheiratet mit dem neuen Avinox-M2S-Motor – ein 150 Nm/1300 W-Spitzenleistungs-Kraftpaket, das alte Schul‑„Full-Power“ beim Drag-Race auch alt aussehen lässt. Wer ein kleineres Budget hat, kann es auch mit dem Avinox-M2-Motor bekommen – zu einem niedrigeren Preis gibt's dann etwas niedrigere Werte: 125 Nm und 1100 W Spitzenleistung.

Der Rahmen kommt nur in einer Aluminium-Variante. Erfrischend in einer Welt voller immer teurerer Carbon-Bikes. Ist der Rahmen dadurch auch schwerer? Sicherlich. Dafür bekommt man ein besseres Gefühl, wenn man mal wieder etwas zu optimistisch mit einer Linienwahl war und einem das notwendige Talent gefehlt hat. Aufstehen, Dreck abklopfen und Rad suchen. Eine Delle im Alu würden wir einem Riss im Carbonrahmen immer vorziehen.

Die Enduro-Version ist mit  170 mm an der Front und 160 mm am Heck bestückt. Die Trail-Version (gleicher Rahmen, kürzerer Dämpfer, andere Anlenkung) läuft mit 160 mm und 150 mm. Enduro-Spezifikation gibt's nur als Mullet, während man bei der Trail-Version die Wahl hat und auch auf 29/29 unterwegs sein kann. Es gibt verschiedene Ausfallenden, um das Bike noch weiter an den eigenen Fahrstil anzupassen: Mixed-Wheel-Long- oder -Short-Setup bei beiden Bikes und eben die 29er-Einstellung bei der Trail-Version, welche nur "long" erlaubt. Akku-Optionen: 600 Wh oder 800 Wh – (derzeit) kein Range Extender. Und mit dem optionalen 12‑A-Ladegerät ist das Laden absurd schnell: 75 % in 1,5 Stunden, voll in etwas mehr als zwei.

Das SRESH SL wiederum ist Propains erstes Light-E-MTB. Carbonrahmen und wer im Konfigurator die leichtesten Teile wählt, landet bei 18,2 kg. Angetrieben wird mit dem TQ‑HPR60 – 60 Nm, 350 W, Motorgewicht souverän bei  1,9 kg. Das SRESH SL bietet ebenfalls zwei Akku-Optionen: 360 Wh oder 580 Wh – ein 160‑Wh-Range-Extender ist optional erhältlich. Absolut willkommen: Beim SRESH kann man den Akku einfach entnehmen und wechseln – was beim EKANO nicht ganz so einfach ist. Der Federweg beträgt 160 mm vorn, 150 mm hinten – fast identisch mit der EKANO-Trail-Version. Aber das Fahrgefühl? Gleich, aber eben doch anders – oder was ist hier los?

Anmerkung: Während der Testphase standen uns mehrere Ausstattungsvarianten aller Bikes zur Verfügung. Sie wurden in der Laufrad- und Reifenauswahl modifiziert, daher kann das Gewicht je nach Spezifikation abweichen. Unser EKANO in SRAM-Ausstattung bewegte sich knapp über 25 kg, das SRESH SL mit Coil und schweren Reifen landete bei knapp unter 21 kg.

Model Propain EKANO 3 AL Enduro Propain EKANO 3 AL Trail Propain SRESH SL
Travel (Front/Rear) 170/160 mm 160/150 mm 160/150 mm
Frame Material Alloy Alloy Carbon
Motor Avinox M2 or M2S Avinox M2 or M2S TQ HPR60
Battery 800 or 600 Wh (integrated) 800 or 600 Wh (integrated) 580 or 360 Wh (removable)
Range Extender Option No No 160 Wh (960 g)
Chargers 4A Standard
12A Fast
4A Standard
12A Fast
4A
Display 2" touchscreen (top tube) or
1.4" handlebar display
2" touchscreen (top tube) or
1.4" handlebar display
2" display (top tube)
Wheel Size Mullet only 29" or Mullet 29" or Mullet
Color FUNKY OYSTER
VENOM BLACK
DIRTY MUSTARD
ELECTRIC TEAL
VENOM BLACK
DIRTY MUSTARD
CARBON RAW GLOSS
MOON SHINE GLOSS
FIRETRUCK RED MATTE
Price Starting at € 5.199 Starting at € 4.999 Starting at € 5.994

Ein spannender Ansatz. Der Aluminiumrahmen des EKANO kommt nicht in Carbon. Dafür kann er über verschiedene Umlenkhebel, Dämpferlängen und Ausfallenden individuell angepasst werden. Wer sich austoben möchte, kann es hier auf jeden Fall.

E‑Bikes kommen mit etwas Hüftgold extra. Und das sollte man liebhaben. Die Trailversion des EKANO hat eine Diät hinter sich. In Summe lässt sich das Bike in diesem Spec etwas leichter aufbauen. Das geht zugunsten der Agilität.

SRESH SL. Noch schlanker. Carbon. Leichter. Der gleiche Federweg wie das EKANO trail, aber auch mit weniger Unterstützung. Wie würden sie sich auf dem Trail unterscheiden?

Propain Custom – Man kann es auf die Spitze treiben

Auch wenn Propain nicht mehr zu den ganz kleinen Herstellern gehört, so haben sie dennoch ein Prinzip durchgezogen, das seine Fanbase hat. Custom-Ausstattung aus dem Konfigurator. Für viele der großen Marken ist das in dieser Tiefe kaum umsetzbar.

Was für das reguläre Portfolio gilt, greift natürlich auch für die E‑Bikes, und da wird es besonders spannend. Ihr könnt eure Batteriegröße je nach Einsatzbereich und Körpergewicht wählen. Je schwerer ihr seid, desto mehr Wh benötigt ihr, um die gleichen Höhenmeter zu erzielen, wie euer leichterer Riding-Buddy.

Das SRESH SL ermöglicht zusätzlich zu den beiden internen Akkugrößen noch, einen 160 Wh Range-Extender zu montieren. Der sitzt dann auf dem Unterrohr und ist kaum größer als eine 50-ml-Wasserflasche.

Am EKANO könnt ihr noch mehr individualisieren. M2 mit viel Power? Oder M2S mit viel, VIEL Power? Öhlins? RockShox? FOX? Mehrere Optionen für das Display, 600 Wh oder 800 Wh Batterie und das 4A- oder 12A-Ladegerät … In einer Welt, in der man sich oft über einen Specs von der Stange ärgert und dann nach dem Kauf nachrüsten muss, bekommt man hier direkt, was man möchte. Insbesondere für Schraubermuffel ist das interessant. Denn das Bike kommt dann genauso, wie ihr es konfiguriert habt, direkt zu euch nach Hause.

Motor-Daten in der Übersicht

Anmerkung: Alle Daten stammen von den Hersteller-Webseiten. Was “Peak Power” exakt ist und wo genau gemessen wird ist nicht normiert. Sprich es kann sein, dass an Kurbel oder Hinterradachse gemessen wird.

Manufacturer / Model Avinox M2 Avinox M2S TQ HPR60
Max. Torque 110 Nm (125 Nm Boost) 130 Nm (150 Nm Boost) 60 Nm
Max. Power 1100 W Peak 1300 W Peak 350 W Peak
Nominal Power (Continuous) 250 W 250 W 250 W
Support Factor 800 % 800 % 200 %
Voltage 36V 36V 36V
Motor Weight 2.7 kg 2.6 kg 1.92 kg
Battery Capacities 800 Wh (integrated)
600 Wh (integrated)
800 Wh (integrated)
600 Wh (integrated)
580 Wh (removable)
360 Wh (removable)
Battery Weight 3.74 kg
2.87 kg
3.74 kg
2.87 kg
2.68 kg
1.83 kg
Power Density 407 W/kg 500 W/kg 182 W/kg
Energy Density 214 Wh/kg
209 Wh/kg
214 Wh/kg
209 Wh/kg
216 Wh/kg
197 Wh/kg
Range Extender No No 160 Wh, 960 g
Chargers 4A Standard
12A Fast
4A Standard
12A Fast
4A
Charging Power 168 W
508 W
168 W
508 W
235 W
Support Modes Eco, Trail, Turbo, Auto, Boost Eco, Trail, Turbo, Auto, Boost Eco, Mid, High
Display 2" touchscreen (top tube)
1.4" handlebar display
2" touchscreen (top tube)
1.4" handlebar display
2" display (top tube)
Controller Wireless controller Wireless controller Handlebar remote
App Avinox Ride App Avinox Ride App TQ E-Bike App

Geometrie

Propain Ekano 3 Al Enduro vs. Sresh SL

EKANO 3 AL ENDURO MIX LONG MIX SHORT
Size SMLXL SMLXL
A Frame Height410430455480410430455480
B Fork Offset4444444444444444
C Fork Length586586586586586586586586
D Head Tube110115120130110115120130
E Reach435450475500435450475500
F Stack633638642651633638642651
G Head Angle63.5°63.5°63.5°63.5°63.5°63.5°63.5°63.5°
H Seat Angle (real)77.1°77.1°77.1°77.1°77.1°77.1°77.1°77.1°
I Seat Angle (effective)78.0°78.0°78.0°78.0°78.0°78.0°78.0°78.0°
J Top Tube570586611638570586611638
K BB Drop8/288/288/288/288/288/288/288/28
L Chainstay452452452452447447447447
M Wheelbase12381255128213121233125012771307
SRESH SL 29 LOW MIX HIGH
Size SMLXL SMLXL
A Frame Height390410430460390410430460
B Fork Offset4444444444444444
C Fork Length576576576576576576576576
D Head Tube100110120130100110120130
E Reach428453478503423448473498
F Stack616625634643619628638647
G Head Angle64.3°64.3°64.3°64.3°63.8°63.8°63.9°63.9°
H Seat Angle (real)76.2°76.2°76.2°76.2°75.7°75.8°75.8°75.8°
I Seat Angle (effective)77.8°77.8°77.8°77.8°77.3°77.3°77.4°77.4°
J Top Tube561588615642562589616643
K BB Drop2323232329/1029/1030/1030/10
L Chainstay452452452452450450450450
M Wheelbase12131243127213011212124112711300

Das Uphill Battle – Sind das zwei verschiedene Sportarten?

Und jetzt zu dem Teil, der diese ganze Diskussion überhaupt erst ins Rollen gebracht hat: dem Uphill. E-Bikes haben neue Leidenschaften entfacht. Biker, die früher nur hochgekurbelt sind, um die Abfahrt zu genießen, hatten plötzlich richtig Bock auf die Herausforderung im Uphill. Sie suchten nach technisch anspruchsvolleren Wegen bergauf. Mehr Power macht schließlich alles leichter, oder?

Aber es geht eben nicht nur um die reine Leistung. Alle Motorenhersteller haben gewaltige Fortschritte bei der Software gemacht. Die sorgt dafür, dass jeder die Power des Motors auch auf den Boden bringt, ohne dass direkt das Hinterrad durchdreht.

Bedeutet das also, dass man einfach nach dem stärksten Motor greift, um den maximalen Trail-Spaß zu haben und sich wie Nino Schurter zu fühlen, der selbst die steilste Rampe wegbügelt? Ist mehr also immer besser? Mehr Power gleich mehr Spaß?

Das Sresh SL — “Das Natürliche”

Wenn man das erste Mal in die Pedale des SRESH SL tritt, passiert etwas Merkwürdiges. Man blickt nach unten. Man bewegt sich. Man schaut erneut nach unten. Warte mal – läuft der Motor überhaupt?

Der TQ-HPR60 ist so leise, so geschmeidig, so unsichtbar, dass man fast vergisst, dass er da ist. 60 Nm klingen auf dem Papier erst mal nach nicht viel. Aber es geht nicht um die nackte Zahl – es geht darum, wie die Power entfaltet wird. Kein abruptes Rucken. Kein typisches „E‑Bike‑Gefühl“. Nur ein sanfter Schub, der dir das Gefühl gibt, einfach einen verdammt starken Tag auf dem Bike zu haben.

Technischer Uphill? Gewichtsverlagerung, Linie wählen und einfach pedalieren. Das SRESH SL nimmt dir die Arbeit nicht ab – es sorgt nur dafür, dass sie sich leichter anfühlt. Es belohnt Fahrtechnik, keine rohe Gewalt. Und wenn der Akku mal leer ist? Dann pedalierst du eben ein 19 kg schweres Trailbike. Es gibt zwar Leichteres im Leben, aber du wirst nicht zu arg leiden, wenn du deine Trailrunde fertig fährst und zurück nach Hause. Vielleicht genießt du das Workout sogar.

Die Geometrie sitzt. Propain bewegt sich beim Sitzwinkel eher am steilen Ende des Spektrums. Für die einen genau richtig, für die anderen schon (fast zu) New-School. Das hat man so wohl selten in einem Bikemagazin gelesen, oder? Schließlich muss es doch angeblich immer noch steiler werden, richtig? Nicht bei diesem Bike. Der Verstellbereich auf den Sattelstreben ist groß genug, um die eigene Position optimal anzupassen.

Das bedeutet: Du schwingst dich entspannt in den Sattel und kurbelst zu deinem Lieblingstrail. Wenn es technisch wird, verlässt du dich auf dein Fahrkönnen, deine eigene Power in den Beinen und genießt das gewisse Extra. Der TQ-Motor ist da, um dich zu unterstützen, und du wirst Sektionen knacken, die auf deinem normalen Mountainbike unfahrbar wären. Er hilft dir allerdings nicht weiter, wenn du faul und träge bist, den falschen Gang drin hast und nur darauf hoffst, dass der Motor dich schon irgendwie hochdrückt.

Plane deine Linie. Blick nach vorn und genieße das natürliche Gefühl der Unterstützung. Manchmal täuscht dich das Bike sogar und du denkst, du hättest es ganz alleine geschafft. Schalte den Motor einfach aus und versuche es erneut. Du wirst wahrscheinlich scheitern. Was lernen wir daraus? Die Leistungsentfaltung des TQ-Motors ist sehr gelungen!

An der Schwerkraft und dem eigenen Körpergewicht führt eben kein Weg vorbei. Das Leistungsgewicht bezieht sich nicht nur auf dein Bike. Wir haben das SRESH SL mit einer Bandbreite von 30 kg Gewichtsunterschied bei den Testpiloten bewegt.

Die Erkenntnis ist nicht neu: Wer schwerer ist, saugt die Motorleistung förmlich auf. Punkt. Ein leichterer Fahrer profitiert von JEDEM Motor auf dem Markt deutlich mehr, während man in der 0,1-Tonnen-Klasse bei den Light- und Mid-Assist-Antrieben das Gefühl hat, dass es etwas an Punch fehlt. Also ran an den Speck, Leute!

“Das Sresh SL fühlt sich an wie wenn du einen sehr guten Tag auf deinem normalen Mountainbike hast.”

Du willst den extra steilen Trail bezwingen, den du mit reiner Muskelkraft nicht geschafft hättest? Der TQ liefert dir genau die Unterstützung, die du brauchst, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Die wichtigste Maschine bist weiterhin du.


Das Ekano 3 AL Enduro — “Die Rakete”

Dann steigst du um auf das EKANO. Und plötzlich ist alles anders.

Der verbaute Avinox M2S liefert 150 Nm und 1300 W maximale Power. Auf einem Forstweg hast du nicht mehr das Gefühl, zu pedalieren, eher fühlt es sich nach Warp-Geschwindigkeit an. Das Bike marschiert brutal vorwärts und während du es kaum glauben kannst, was da passiert, bist du im Handumdrehen oben angekommen.

Aber es gibt einen Haken: Diese Power verlangt auch Respekt von dir. Wenn du glaubst, dass du dich überall hochschieben lassen kannst, dann bist du falsch gewickelt. Insbesondere wenn es um technische Anstiege geht. Kanten, loser Untergrund, und du stehst vor komplett neuen Herausforderungen, die eine passende Fahrtechnik verlangen. Das EKANO 3 AL kann dein Lehrmeister sein, wenn du es nicht direkt übertreibst. Plane eine Line, schau weit nach vorn und bleib konzentriert.

Wenn man sich beginnt, mit technischem Uphill auseinanderzusetzen, hört man von Veteranen aus diesem Gebiet davon, wie heftig man nach hinten kippen kann und wie weit es dann runtergeht … Es gibt im Untermenü Optionen für sogenannte „experimentelle Features“. Ein Motorstopp, wenn dein Bike 45° erreicht, ist eines davon. Ein Helferlein für diejenigen, die sich hier mal versuchen möchten.

Der Motor eröffnet dir hier eine neue Spielart im Gelände. Die höchste Erfolgsquote für eine Uphill-Challenge hast du, wenn du weißt, welchen Gang du nutzen solltest, wie der Motor die Kraft entfaltet und wo dein Körperschwerpunkt sein muss, damit die ganze Kraft auch auf den Boden kommt und du nicht nur einen Burnout machst. Der Avinox belohnt dich am besten, wenn du auf ein hohes Maß an Dynamik setzt. Baue schon vor dem eigentlichen Climb viel Speed auf und attackiere. Halte den Motor auf Drehzahl und reagiere schnell genug.

Wo ist die Grenze? Auf den meisten Forstwegen wirst du schnell an die europäische 25-km/h-Grenze stoßen. Deine Beine sind nicht mehr der limitierende Faktor. Du erreichst die Unterstützungsgrenze, und je nachdem, welche Einstellung du gewählt hast, kann es sogar schneller gehen. 32 km/h wären vielleicht besser geeignet für dieses Bike, aber das ist eine andere Diskussion.

Das EKANO 3 AL lehrt dich eine neue Klettertechnik, wenn du den Uphill attackierst – bleib konzentriert, schau nach vorne, halte deinen Schwerpunkt ausbalanciert zwischen Vorder- und Hinterrad, bleib tief und nutze dein Momentum.

Die Geometrie ist dem SRESH SL nicht unähnlich. Einige Tester schoben sogar den Sattel ganz nach hinten, um eine unnatürliche Knieposition beim Treten zu vermeiden. In technischen Uphill-Passagen wirst du vermutlich eh den Sattel kaum nutzen. Dein Schwerpunkt muss tief bleiben, also Sattel ganz nach unten, und dann heißt es hovern.

Fahr ihn ganz runter und schwebe. Wenn du gut darin bist, auf Abfahrten schnell eine Linie zu wählen, wirst du von diesem Skillset auch jetzt profitieren. Es gibt eine Interaktion zwischen dir und dem Motor, und du musst sein Verhalten verstehen. Herauszufinden, wie die Kraft geliefert wird und wann, entscheidet über Erfolg oder Scheitern deiner Kletter-Challenge.

Beim Charakter des M2S setzt du voll auf eine flüssige Fahrweise. Oder besser gesagt: auf Speed. Das Bike liefert dir in den hohen Settings unbarmherzige Power, und genau die wird dir dabei helfen, die steile Schlüsselstelle und die hohen Stufen zu bezwingen, die bisher immer dein (unbezwungener) Endgegner waren. Zweifle einfach nicht daran, dass du es schaffst. Halt voll drauf, bleib auf den Pedalen und zieh durch. 

Der Haken an der Sache: Wenn du dich auf den Trails verlierst, tief im Wald stehst und der Akku den Geist aufgibt, trittst du ab sofort ein 24 kg schweres Enduro-Bike mit fetten Heavy-Duty-Reifen. Ganz ehrlich: Das macht keinen Spaß. Also lass den Akku nicht sterben. Baller nicht permanent im Boost-Modus. Und mit einer vernünftigen Routenplanung – vielleicht sogar per Navi – passiert das auch nicht. Immer noch nicht genug? Nach der Mittagspause direkt noch eine fette zweite Runde dranhängen? Dank Fast-Charging absolut kein Problem.

Dasselbe Gewichtsprinzip wie beim SRESH SL gilt auch für das EKANO, nur genau umgekehrt. Die schweren Jungs haben gejubelt und die zusätzliche Power extrem begrüßt. In manchen Szenarien konnten sie ihr Körpergewicht sogar als Vorteil nutzen: mehr Traktion unterm Hinterrad, allerdings mussten sie den Schwung auch besser mitnehmen. In einer steilen Sektion wieder anzufahren, wird für sie immer härter sein als für leichtere Fahrer. Letztere berichteten beim EKANO eher von einem „Moto-Feeling“. Das Verhältnis von Bike, Power und Fahrergewicht verschob sich hier fast schon in Richtung Old-School-Mini-Cooper.

Die pure Geschwindigkeit, die du auf den meisten Trails erreichen kannst, ist absolut beeindruckend. Für die technischen Passagen wünscht man sich dann aber manchmal eher die Untersetzung und die Diesel-Power von einem Toyota Hilux.

Zusammenfassung Uphill

  • Beine schonen, den Uphill hochbrennen und noch mehr Abfahrten ballern? → EKANO 3 AL.

  • Du willst dich immer noch wie ein Mountainbiker fühlen, der bloß Superkräfte hat? → Sresh SL.

Der Downhill Flow – Pflügen vs. Jibben

Motorisierte Mountainbikes haben uns allen den Uphill definitiv versüßt und uns jede Menge neue Spielwiesen beschert. Denkt nur mal an die Lacher, die man hat, wenn man seine Kumpels zu „unfahrbaren Sektionen“ anstachelt: „Das machst du NIE!“

Aber Hand aufs Herz: Die meisten von uns fahren immer noch hoch, um danach wieder runterzuballern. Und genau hier zeigen die beiden Bikes erneut, wie grundverschieden ihre Charaktere sind.

Das Sresh SL – Ein wildes Wiesel

Lass dich vom Label „60-Nm-Mid-Power“ nicht täuschen. Mit 160 mm Federweg an der Front und 150 mm am Heck ist das SRESH SL ein waschechtes Trailbike, das sogar heftig ans Enduro-Segment anklopft. Das für ein E-Bike niedrige Gewicht – unser Testbike brachte trotz schwerer Reifen und Stahlfederdämpfer gerade mal 20,9 kg auf die Waage – stellt alles auf den Kopf, was man sonst von einem eMTB erwartet.

Auf der Abfahrt wirft das SRESH SL im Kopf so einige Fragen auf: Ist das jetzt ein Trailbike, das zufällig einen Motor hat? Warum liegt das Ding so satt auf dem Trail? Hilft mir das Gewicht hier eigentlich gerade? Und wieso lässt es sich trotzdem so easy an Wurzeln abziehen? Es geht per Manual durch die Wellen, lässt sich spielerisch von einem Anlieger in den nächsten springen und animiert permanent zum Spielen. Du kannst es voll in die Kurve drücken, flachlegen und spürst dabei, wie das Fahrwerk arbeitet – ganz ohne dieses träge, frontlastige Gefühl, unter dem so viele E-Bikes leiden.

Die Geometrie spielt hier voll mit. Der Lenkwinkel von 64,3° ist steil genug, um ordentlich Druck auf dem Vorderrad zu halten, aber flach genug, um bei Highspeed nicht nervös zu werden. Und die (vergleichsweise) kurzen Kettenstreben machen es zum Kinderspiel, das Vorderrad zu lupfen, wenn es darauf ankommt.

Ein kleiner Tipp für die Custom-Build-Nerds: Wer diesen Charakter noch weiter auf die Spitze treiben will, greift zum kleineren (und kürzeren) Akku, um den Schwerpunkt noch zentraler um den Tretlagerbereich zu bündeln. Mit einem insgesamt leichteren Aufbau lässt sich hier natürlich auch noch mal ordentlich Gewicht abspecken.

Dieses Bike pusht dich förmlich dazu, aktiv zu fahren und einen verspielten Fahrstil an den Tag zu legen. Es fordert dich auf, über Wurzelfelder und Steine zu schanzen – selbst wenn es gar nicht zwingend nötig wäre. Du tanzt mit dem Trail. Wenn es richtig ruppig wird, kommt echtes Bio-Enduro-Feeling auf, obwohl man eigentlich weniger Federweg unterm Hintern hat. Ja, es ist nur rund ein Zentimeter Unterschied, aber der gesamte Mix aus Gewicht, Geometrie und Federweg macht dich aktiver auf dem Bike – im absolut besten Sinne.

Die Limits des Bikes? Die sind keineswegs starr gesetzt. Seine Agilität rettet dir oft genug den Hintern, wenn du eine verblockte Sektion mal etwas zu optimistisch angegangen bist. Noch schnell die winzige Kante finden, um das fieseste Stück des Steinfelds einfach zu überspringen? Oh ja, jetzt verstehen du und das Bike euch!

Wir haben ununterbrochen zwischen dem SRESH und dem EKANO hin- und hergewechselt. Die wichtigste Lektion dabei: Vorsicht! Der Kraftaufwand, den du brauchst, um das Bike in die Kurve zu legen, es abzuziehen oder das Vorderrad zu lupfen, ist beim leichteren SRESH SL deutlich geringer. Dieses Bike folgt deinen Impulsen viel eher wie ein reguläres Enduro-Bike als wie ein ausgewachsenes, schweres E-MTB.

Das Ekano 3 AL Enduro – Das R-Untergeschoss

Und jetzt rauf auf das EKANO. Und festhalten. Ja, im wahrsten Sinne des Wortes.

Das hier ist das Bike, das dich nicht ausbremst, und dennoch rettet es dich aus Situationen, die du dir durch einen komplett übermotivierten Fahrstil eigentlich selbst eingebrockt hast. Die Enduro-Version ist zwar eine Nuance weniger „Point-and-Shoot“-Ballerkarre als ihr Vorgänger, aber die Geometrie und das Chassis sorgen immer noch dafür, dass das EKANO durch Steinfelder pflügt, an denen das SRESH SL längst verspringen würde.

Du klebst förmlich am Boden. Die Traktion scheint endlos zu sein. Das Fahrwerk schluckt Schläge weg, bei denen du dich auf einem leichteren Bike schon mit verzerrtem Gesicht auf den Einschlag vorbereiten würdest. Dieses Ding will einfach nur vorwärts, schnell und mitten durchs Gemüse. Dynamisch fahren und über den Trail jibben? Dafür musst du schon ordentlich Fahrtechnik und Speed mitbringen – auch wenn Propain es geschafft hat, dem Bike einen für diese Gewichts- und Federwegsklasse erstaunlich lebendigen Charakter zu verpassen.

Um die typischen Kompromisse kommt man aber eben nicht herum. Das Gewicht, das dem EKANO bergab diese enorme Laufruhe beschert, fordert im Gegenzug auch deutlich mehr Körpereinsatz beim Manövrieren. Das Vorderrad über einen Baumstamm zu lupfen, kostet Kraft. Sich an einer Kante abzuziehen, braucht vollen Einsatz. Das hier ist kein verspielter Allrounder – das hier ist eine Ballermaschine. Besonders klar wird das, wenn man es am selben Tag auf demselben Trail direkt gegen das SRESH SL fährt.

Manche Bikes, die man in dieser Gangart bewegt, offenbaren schnell ihre Schwächen, weil die Hersteller sie für das Datenblatt krampfhaft auf Leichtbau getrimmt haben. Der Alu-Rahmen des EKANO hingegen hat klaglos alles geschluckt, was wir ihm vorgesetzt haben. Keine Reifenspuren im Hinterbau, kein Knarzen. Schwere Fahrer sollten allerdings direkt auf metallische Bremsbeläge wechseln. Denn ja: Du sitzt hier auf einem Güterzug, und vor manchen Kurven verlangt die Masse einfach nach einer adäquaten Tempoanpassung.

Zusammenfassung Downhill

  • Du liebst es zu springen, Haken zu schlagen und mit dem Trail zu spielen? → SRESH SL.

  • Du liebst es, in Mopsgeschwindigkeit durch Steinfelder zu pflügen? → EKANO 3 AL.

Fazit – Welches für wen und warum? Die persönliche Entscheidung

Dieses ganze Review hat dich jetzt nur noch unentschlossener gemacht? Dann hast du die dritte Option vergessen: das EKANO 3 AL Trail. Propain hat die Anpassungsmöglichkeiten auf diesen beiden Plattformen komplett ausgereizt. Über den Konfigurator auf der Webseite ist im Grunde alles möglich – vom fetten Full-Gravity-Setup beim EKANO im Mullet-Style bis hin zum trailorientierten, 18,2 kg leichten SRESH SL im reinen 29er-Aufbau.

Das Ganze ist wie bei der Charaktererstellung in einem Videospiel: Steckst du all deine Punkte in Power und Angriff oder lieber in Agilität und Geschicklichkeit? Du passt es einfach an deine Vorlieben an und bekommst genau das, was du willst.

Nach ein paar Hundert Kilometern und vielen hitzigen Debatten sieht das Fazit für zwei unserer Testfahrer folgendermassen aus:

Alex’ Wahl – Das Sresh SL

„Wenn ich nur ein einziges Bike haben dürfte, dann wäre es das hier.“ – Alex Bike Tester

Alex fährt auch ein normales Enduro-Bike ohne Motor. Für ihn ist das SRESH SL kein Ersatz, sondern eine Ergänzung. Es erhöht seine Reichweite und schont die Beine an langen Tagen, fühlt sich aber trotzdem noch wie ein echtes Mountainbike an. Es ist verspielt und leicht genug, um es aktiv zu bewegen. Und diese Stille des Motors … Suchtfaktor!

Sein Tipp: „Wenn du vom Bio-Bike kommst und Angst hast mit einem E-Bike, dieses typische ‚Fahrrad-Gefühl‘ zu verlieren, greif zum SRESH SL. Du wirst es nicht bereuen.“

Jens’ Wahl – Das EKANO 3 AL Enduro

„Wenn ich schon ein E-Bike fahre dann will ich die volle Power.“ – Jens, Testpilot

Jens ist meistens auf Bikes ohne Motor unterwegs. Aber wenn er sich mal ein E-Bike schnappt, dann will er auch das volle Programm. Für das EKANO sind Uphills nicht existent – besonders die typisch deutschen Forstautobahnen – und auf dem Weg nach unten planiert es die Abfahrten. Er mag die enorme Laufruhe, die das höhere Gewicht mit sich bringt. Und dank Fast-Charging heißt es für ihn: große Runde am Vormittag, schnelles Laden beim Mittagessen und danach direkt die nächste Session am Nachmittag.

Weniger Ermüdung. Mehr Runden. Mehr Spaß.


Sein Tipp: „Wenn du einen Shuttle-Ersatz auf zwei Rädern suchst – ein Bike, das dich superschnell nach oben bringt, damit du immer noch die volle Kraft hast für die Abfahrt –, dann hol dir das EKANO. Stell dich aber darauf ein, dass du im Downhill etwas mehr Input geben musst, wenn du agil sein willst.”

Welches bike passt für wen?

Für EKANO und SRESH SL gibt es unzählige Ausstattungsoptionen. Wir sind insgesamt fünf verschiedene Versionen gefahren und haben uns zusätzlich mit unseren Co-Piloten zusammengetan, um noch mehr Eindrücke zu sammeln. Auch wenn Vorlieben natürlich immer etwas ganz Persönliches sind, können wir euch hier einen vereinfachten Überblick darüber geben, in welchem Segment wir die Bikes mit ihren jeweiligen Setups sehen.

Model Motor Wheelsize Use Case
EKANO AL Enduro M2S 29/27.5 * full shred
EKANO AL Enduro M2 29/27.5 * shred
EKANO AL Trail M2S 29/27.5 * full trail with enduro flavor
EKANO AL Trail M2 29/27.5 * full trail
EKANO AL Trail M2S 29/29 trails but fast
EKANO AL Trail M2 29/29 trails
SRESH SL TQHP60 29/27.5 ** playful trails with natural feel
SRESH SL TQHP60 29/29 ** trail with natural feel

* Alle Mullet-Setups beim EKANO bieten die Option auf zwei verschiedene Kettenstrebenlängen. Die Ausfallenden für die unterschiedlichen Längen kannst du ganz nach deinen Vorlieben bestellen.

** Das SRESH verfügt über einen Flip-Chip mit einer Low- und einer High-Position, um das Bike optimal auf ein 27,5-Zoll- oder 29-Zoll-Hinterrad anzupassen.

Das finale Fazit – Oder Die Antwort auf die große Frage

Sind Mid-Power-E-Bikes jetzt etwa überflüssig, wo es diese 1300-Watt-Monster gibt?

Nein. Absolut nicht.

Propain hat gerade bewiesen, dass mehr Platz denn je für beide Konzepte ist.

  • Das EKANO 3 AL ist für Fahrer, die ein Bike suchen, das eigentlich über einem klassischen eMTB angesiedelt ist. Der deutsche Begriff „Mofa“ trifft diesen Shuttle-Style perfekt: Das Ding bringt dich einfach hoch, damit du dich voll auf den Downhill konzentrieren kannst. Es ist eine echte Gravity-Waffe. Die Sorte Bike, die dir schon beim ersten Tritt in die Pedale ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert.

  • Das Sresh SL ist für alle, die sich Superkräfte in den Beinen wünschen, aber trotzdem den Trail spüren wollen, sich die Laps erarbeiten und das Rauschen des Waldes hören wollen. Es ist für den klassischen unmotorisierten Biker, der neugierig auf E-MTBs ist, aber die eigentliche Essenz des Mountainbikens nicht opfern möchte.

Propain beweist hier genau das richtige Maß an Eigenständigkeit. Sie zwingen dich in keine Schublade, sondern lassen dich dein maßgeschneidertes Bike konfigurieren, das am Ende genau zu dir und deinem Fahrstil passt.

  • Der TQ HPR60 (Sresh SL) bietet eine geschmeidige, flüsterleise und natürliche Plattform, die sich hervorragend ins Bike integriert. Und da sich die Akkutechnologie ständig weiterentwickelt, wird dieses System in Zukunft nur noch besser werden.

  • Der Avinox M2/M2S (EKANO 3 AL) hingegen stößt das Tor zu einer völlig neuen Dimension im Hinblick auf Fahrstil und purer Geschwindigkeit auf. Er verschiebt die Grenzen dessen, wie schnell du da draußen unterwegs sein kannst – und zwar wortwörtlich. Allein das Fast-Charging ist ein echter Gamechanger für epische Tage im Sattel.

Der Alu-Zug ist da!

Fasst man den Artikel nun komplett zusammen gilt:

Kenne dich selbst. Kenne deine Trails. Und konfiguriere erst dann dein Propain.

Denn egal, ob du dich für die brachiale Gewalt des EKANO oder die hohe Agilität des Sresh SL entscheidest – du kaufst hier nicht einfach nur ein Fahrrad. Du kaufst eine Philosophie. Es mag mit all den Optionen für manche verwirrend sein, aber Propain ist eine der wenigen verbleibenden Marken, die dir die Entscheidung zur Ausstattung größtenteils selbst überlässt.

Mit der Einführung des EKANO und der bewussten Entscheidung, beim Antrieb mit dem stärksten Motor auf dem Markt All-in zu gehen, haben sie nicht einfach nur ein weiteres E-Mountainbike gebaut. Sie bieten dir ein riesiges Spektrum zur Auswahl. Weil sie verstanden haben, dass Mountainbiken und E-Mountainbiken extrem viele Facetten und Nuancen haben. Schieb all die Diskussionen darüber, welches Konzept nun das bessere ist, einfach beiseite: Wähle das, was zu deinen Hometrails passt, hol dir das bestmögliche Bike samt Wunschausstattung – und dann ab nach draußen auf die Trails!

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Du willst dir dein eigenes Traumbike zusammenstellen? Dann klick dich rüber in den Online-Konfigurator von Propain und schau, was alles möglich ist. Und wenn du die Chance hast, besuch unbedingt einen Demo-Day. Denn nichts – absolut gar nichts – geht über das Gefühl, selbst das Bein über beide Bikes zu schwingen und den Unterschied hautnah selbst zu erfahren.

Hochballern? Auf dem Weg nach unten mit dem Trail spielen? Am Ende liegt es ganz beim Fahrer, das Bike zu wählen, das am besten passt. Kategorien wie Trail und Enduro sind durch den Motor noch einmal um einiges vielschichtiger geworden.

 

Du willst mehr Tests?


Autor – JENS STAUDT

Größe: 191 cm

Gewicht: 103 kg

Fahrstil: Mit seinem Race-Hintergrund sind die Linien geplant, auch wenn es mal rumpelt. Wenn möglich, werden Passagen übersprungen. Die ganze Breite eines Trails sollte man nutzen. Andere würden sagen – kompromisslos.

Motivation: Ein Produkt sollte sorgenfrei und möglichst lange funktionieren. Wenn man weniger schrauben muss, kann man mehr fahren. Er bastelt gerne und schaut, wie das Bike noch optimiert werden kann.


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Propain EKANO 3 AL Enduro vs. Sresh SL